Mit einem starken 6:3-Heimsieg gegen den bisherigen Ex-æquo-Tabellenführer aus Oetwil setzt das Zwei ein Ausrufezeichen im Aufstiegsrennen – auch wenn es weiterhin ein Tenniswunder der Marke «French Open 2004 - Gastón Gaudio vs. Guillermo Coria»* braucht.
News
IC Herren 2 - Achtungserfolg gegen den Ex-æquo-Leader – Aufstiegshoffnung lebt

Einzel: Klare Verhältnisse mit einer Portion Drama
An Position 1 zeigte Roger gegen Oetwils Nummer 1 einen kämpferischen Auftakt. Nach einem schnellen 0:3-Rückstand fand er überraschend gut ins Spiel und hielt stark dagegen, musste den ersten Satz jedoch knapp mit 5:7 abgeben. Im zweiten Durchgang riss dann der Faden komplett – mit 0:6. Backpfeifenalarm!
Genau anders herum lief es bei Sven: Im ersten Satz noch mit 0:6 chancenlos, gelang ihm nach einer taktischen Anpassung an den Spielstil seines Gegners die Wende. Mit zunehmender Spieldauer übernahm Sven das Zepter und drehte die Partie eindrücklich zum Sieg.
Die weiteren Einzel verliefen deutlich souveräner:
- Lerch, Yves und Ehmi liessen nichts anbrennen und gewannen ihre Partien jeweils ungefährdet in zwei Sätzen. Spielwitz und Klasse setzten sich klar durch.
Für das einzige bittere Einzel sorgte Mosi, der als Pechvogel des Tages auf Position 5 gegen den zweitstärksten Oetwiler, den rund 15 Jahre jüngeren David Goradza, antreten musste. Nach heroischem Kampf musste sich Mosi mit 5:7, 4:6 geschlagen geben – eine Niederlage, die mehr als achtbar ist.
Doppel: Eingespielter und nervenstark
Die Doppelperformance unterstreicht die steigende Formkurve des Teams.
- Das Duo Lerch/Mosimann spielte abgeklärt und liess beim 6:3, 6:2 nie Zweifel aufkommen.
- Villiger/Ehmann feierten nach verlorenem ersten Satz eine Premiere: Mit starkem Fightback im Match-Tiebreak (10:6) sicherten sie sich ihren ersten gemeinsamen Doppelerfolg, welcher am kommenden Samstag gebührend gefeiert wird.
- Gegen die Oetwiler Topformation (Nr. 1 & 2) mussten sich Gfeller/Welti geschlagen geben. Frei nach SRF-Moderator Lukas Studer: «Klopp hoch!».
Ausblick: Aufstieg? Nur mit dem „Wunder ufde Huzle“
Mit diesem Sieg wahrt das Zwei minimalste Chancen auf den Aufstieg. Die Ausgangslage ist jedoch klar:
- Kommenden Samstag wartet mit Leader und Aufstiegsfavorit Nr. 1 Schwerzenbach die nächste grosse Hürde in der Form einer Stabhochsprung-Querlatte. Das «Zwei» benötigt nichts geringeres als einen Erdrutschsieg, ausgelöst durch ein Erdbeben von mindestens 8,1 auf der Richterskala, gegen den Leader.
- Gleichzeitig braucht es Schützenhilfe von Neerach (4.) gegen Oetwil. Oetwil muss zwei Punkte weniger holen als das Zwei.
Die Buchmacher sehen die Wahrscheinlichkeit bei 0.5% – also ungefähr zwischen den Kategorien „Wunder ufde Huzle“ und „Wänn das passiert frissi en Bäse“.
Und trotzdem: Die Vorzeichen für einen grossartigen Interclub-Tag stehen:
- prächtige Wetterprognose ☀️
- anschliessender Saisonabschluss
- und um 21:00 die erste WM-Partie der Schweiz ⚽
Vereinsportlerherz, was willst du mehr?
Das «Zwei» freut sich über jeden Supporter!!

* Gastón Gaudio erreichte 2004 als ungesetzter Spieler das Finale in Roland Garros. Dort traf er auf seinen argentinischen Landsmann Guillermo Coria, die Nummer 3 der Weltrangliste. Nach zwei Sätzen lag er mit 0:2 zurück (0-6, 3-6), drehte die Partie im Anschluss jedoch noch episch mit 6-4, 6-1 & 8-6 und holte sich seinen ersten und einzigen Grand Slam Titel.


Jan Ertlmeier
Raphael Ritter
Roland Schmid
Daniel Oechslin
Marc-André Rauber
Dieter Busenhart
Roger Villiger
Christian Ehmann
Thomas Giger








